Dass Konzerne radikale Innovation lernen können.
Dass die richtigen Methoden, Berater und Workshops reichen.
Dass irgendwo im strategischen Dreieck plötzlich Disruption entsteht.
Ich habe das Gegenteil gesehen.
In DAX-Konzernen.
In österreichischen Industriebetrieben.
In Forschungsinstituten.
Was ich gesehen habe, war kein Mangel an Intelligenz. Kein Mangel an Ressourcen. Sondern ein Denkfehler. Ein teurer.
Das Gegenteil ist der Fall – „The Innovator’s Dilemma“ hat bereits vor Jahrzehnten glasklar beschrieben: Organisationen sind darauf optimiert, ihr bestehendes Geschäft zu schützen. Nicht es zu zerstören.
Die Realität ist fast schon absurd:
Ganze Stockwerke werden zu „Start-ups“ umgebaut. Mit Tischfußball. Mit PlayStation-Ecken. Mit Sneakers statt Lederschuhen.
Nur: Niemand sitzt dort.
Weil Kultur nicht aus Möbeln entsteht. Und ein Pflichtenheft-Mindset nicht plötzlich agil wird.
Und genau deshalb scheitern sie daran.
Deshalb optimieren wir in Europa den Diesel,
während andere Mobilität neu erfinden.
Und nein – es liegt nicht an Talent. Nicht an Kapital. Nicht an Ideen. Es ist eine kulturelle Hürde: Der Glaube, dass radikale Innovation „alle“ braucht.



Überall die gleiche Pain. Überall die gleichen wirkungslosen Rezepte. Nicht weil Konzerne dumm sind. Sondern weil sie erfolgreich sind. Erfolg macht effizient. Aber nicht mutig.
Das eigentliche Problem ist brutal einfach:
Radikale Technologien treffen auf nicht-radikale Organisationen.
Und verlieren.
Es braucht nicht „alle“ – sondern die 5% Rule Breaker mit Growth Mindset:
die größer denken,
schneller lernen
und früher testen.
Was das bedeutet – radikale Innovation entsteht:
→ außerhalb der Konzernlogik
→ unabhängig von bestehenden KPIs
→ mit den 5% der Menschen, die wirklich anders denken
→ schnell, unbequem, experimentell
Das Ergebnis:
Agile, autonome Einheiten, die 24/7 das eigene „Mutterschiff“ angreifen. Mit disruptiven Technologien und Geschäftsmodellen, stark genug, um das eigene Kerngeschäft zu zerstören. (*So entstehen echte Disruptionen – nicht im Organigramm.)
Das Kindle-Team wurde bewusst außerhalb aufgebaut –
mit einem klaren Auftrag: Das eigene Kerngeschäft disruptieren. Bevor es andere tun.
Aus einer einfachen Angst:
Was, wenn irgendwann niemand mehr Bücher liest?
Das iPhone wurde nicht als klassische Produktinnovation entwickelt.
Sondern in einem geschützten Setup – fernab der bestehenden Produktlogik.
Warum?
Weil es das Potenzial hatte, bestehende Produkte zu kannibalisieren.
Die einen sichern das Heute. Die anderen bauen das Morgen.
Ein Modell, das nicht weiter versucht, das ganze System zu verändern – sondern es ergänzt. → Das Beste aus beiden Welten.

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